Klimabündnisarbeitskreis                                                                           16. Dezember 2006

Klosterneuburg

Unterarbeitskreis Verkehr (UAK Verkehr)

 

Protokoll

zur 6. Sitzung des Unterarbeitskreises Verkehr im Rathaus, Aula-Saal,

am 07. Dezember 2006

 

 

Tagesordnung

 

1.     Begrüßung und Feststellung der Anwesenheiten;
Genehmigung der Tagesordnung

2.     Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung

3.     Bericht des Vorsitzenden

4.     Informationen zur Aktion „Verkehrsparen Wienerwald“
Dipl. Ing. Wolfgang Grill (Dorf-Stadterneuerung)

5.      Fortsetzung der Arbeit des UAK Verkehr, u.a.:
Diskussion Verkehrsparen
Maßnahmenkatalog Feinstaub
Mobilität – Fahrgemeinschaften
Baustellenverkehr
Öffentlichkeitsarbeit

6.     Allfälliges

7.     Termin der nächsten Sitzung
 

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1.             Begrüßung und Feststellung der Anwesenheiten; Genehmigung der Tagesordnung
 

Lebeth eröffnet die Sitzung und begrüßt die Mitglieder. Die Tagesordnung wird genehmigt

 

2.             Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung
 

Einwände gegen das Protokoll der letzten Sitzung werden nicht erhoben.

 

3.             Bericht des Vorsitzenden

 

S. Klein:                         Power-Windräder
DI W. Spitaler:             betreibt privat Wärmepumpenanlagen; sehr gute Erfahrungen damit; bietet Besichtigung an; Lebeth wird den Brief dem Protokoll anschließen (sh. Beilage)
 

 

 

 

·         Bericht Le Umweltausschuss Städtebund, Klagenfurt 6.11.2006 

 

4.)             Informationen zur Aktion „Verkehrsparen Wienerwald“
Dipl. Ing. Wolfgang Grill (Dorf-Stadterneuerung)

 

Verkehrsparen Wienerwald ist ein Projekt der NÖ Landesregierung. 26 Gemeinden nehmen aktiv teil. Es erhielt den 1. Preis in Österreich.

Ziel: Bewusstseinsbildung in Verkehrsfragen, um die Umwelt und Klima zu schützen

Betreuung durch den Verein Dorf- und Stadterneuerung.

Hauptthema: Biosphärenpark Wienerwald

Der Verband für Landes-, Regional- und Gemeindeentwicklung der NÖ Dorf- und Stadterneuerung ist ein gemeinnützig orientierter Verein. Er vertritt die Anliegen der Dorf- und Stadterneuerung, Gemeinde- und Regionalentwicklung und unterstützt maßgeblich die Weiterentwicklung der einzelnen Aktionen des Landes Niederösterreich. Mitglieder sind Dorferneuerungsvereine, Gemeinden und Interessensvertretungen.

Schwerpunkte liegen in der Öffentlichkeitsarbeit; Inserate, Campagnen

In Klosterneuburg gibt es einen eignen Arbeitskreis Verkehrsparen Wienerwald.

Einige Aktionen gab es: z.B. Köpfe von Passanten –Werbung auf Bussen, Aktion Zweirad (Fa. Eckl); geförderte Fahrräder zu kaufen; Radständerwerbeaufschriften; Werbung im VOR-Fahrplanheft etc.

Das an und für sich auf 4 Jahre befristete Projekt Verkehrsparen Wienerwald wird in Klosterneuburg nun 1 Jahr fortgesetzt - nächste Sitzung am 23. Jänner 2007;

Für 2007 gibt es einen neuen Kostenrahmen-Förderungen bis zu 50% der Gesamtkosten.

Ansprechpartner: Land NÖ, RU7, Ing. Hofegger und Ing. Westhauser;

Antragsteller: Gemeinden
Projektsbeispiel: Leitsystem für Fußgänger und Radfahrer (gemeinsam mit anderen Städten, Tulln, Bad Vöslau u.a.): Zielpunkt-abhängige Schilder 20x20cm; Blatt mit Beispielen gezeigt;

Anderes Projekt: Grüne Meilen – Aktion mit den Schulen

Klimabündnis Österreich: Grüne-Meilen-Kampagne – Auf Kinderfüßen die Welt bewegen

Klimabündnis Österreich startet auf Grund der großen Erfolge in den Vorjahren mit Unterstützung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur die Grüne-Meilen-Kampagne 2005 unter dem Titel „Auf Kinderfüßen die Welt bewegen - Wir sammeln „Grüne Meilen“

Hintergrund:
Das ständig steigende Verkehrsaufkommen trägt immer mehr zum künstlichen Treibhauseffekt bei. Das Ziel die Kohlendioxidemissionen um 13 % zu verringern ist in weiter Ferne. Um das Bewusstsein auf diese Problematik (Erderwärmung, Einfluss von Energieverbrauch und Verkehr auf das Klima) zu lenken und ein Zeichen auf lokaler Ebene zu setzen wird diese Kampagne veranstaltet.

Der motorische Leistungs- und somit Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen in Österreich nimmt eklatant ab. Die Hauptursache dafür ist Bewegungsmangel. Um dem entgegenzuwirken ist ein ganzheitliches Maßnahmenpaket erforderlich. Ein Baustein dabei können Maßnahmen im Bereich des Schulweges sein.

Gemeinsam mit allen SchülerInnen und mit Unterstützung der LehrerInnen möchte Klimabündnis so viele Grüne Meilen sammeln, dass wir symbolisch die Distanz Erde – Mond auf Kinderfüßen zurücklegen können. Dazu müssen 384.400 Grüne Meilen gesammelt werden!

Grüne-Meilen-Woche
Schulen werden eingeladen eine Grüne-Meilen-Woche zu starten, in der die SchülerInnen mit Spaß und Spiel ihre Alltagswege erkunden, sich dem Thema Verkehr und Mobilität widmen und Klimaschutz auch mit Gesundheit durch Bewegung verbinden.

Zum Sammeln der Grünen Meilen erhält jede/r SchülerIn ein kleines Album (kostenlos außer Versandkosten), in dem eine Woche lang die umweltfreundlich zurückgelegten Wege in Form von Verkehrsmittel-Aufklebern gesammelt werden. Auf diese Weise gelingt den SchülerInnen der Zugang zur eigenen Mobilität, Umweltschutz und Verkehrssicherheit.

1 Grüne Meile = 1 Kilometer = ein umweltfreundlich zurückgelegter Weg zu Kindergarten / Schule bzw. wieder nach Hause.

 

Diese Projekt ist in Klosterneuburg noch nicht sehr beworben worden.

Bei Elternabenden in den Schulen wird dies vorgetragen; Schulen kümmern sich selbst;

Kinder sollen sich eintragen. 

 

4.         Fortsetzung der Arbeit des UAK Verkehr, u.a. Schwerpunkt „Maßnahmenkatalog Feinstaub“ ; Mobilität – Fahrgemeinschaften;  Off Road- Maschinen; Öffentlichkeitsarbeit
 

Thema Mobilitätsverhalten:

Lebeth bringt die Stellungnahmen der 2 Bürgerinnen zur Diskussion.

 

Eine interessante Möglichkeit bietet die Fahrplatzvermittlung „COMPANO“ ;
sh. www.compano.at und www.vor.at

Compano  ist eine Internet-Plattform, die mit dem VOR kooperiert und wo man als Interessent eine Mitfahrgelegenheit suchen bzw. anbieten kann (COMPANO als innovativer Verkehrslösungsansatz erhielt vom VCÖ den 1. Preis).

Die Beteiligung ist lt. Projektleiter DI David Knapp ganz einfach:

Start und Ziel eingeben und schon erhält man alle Informationen für die gewählte Strecke.: Wer bietet, wer sucht einen Fahrplatz? Die Teilnehmer vereinbaren alles Weitere selbst. Sich registrieren lassen, kostet nichts. Die Haftungsfrage ist kein besonderes Problem.

Mag. Schmidt informiert, dass 75 Personen bereits teilnehmen.

Dr. Schweeger findet COMPANO gut und meint, dass Auskünfte dazu vom Bürgerservice der Stadtgemeinde geboten werden sollten.  Dies sei erforderlich, weil leider noch viele Leute keinen Internetzugang pflegen.

Nach Diskussion dazu spricht sich der KLIB-AK dafür aus, dass COMPANO seitens der Stadtgemeinde beworben werden solle:

 

Im Arbeitskreis tritt nach eingehender Diskussion dafür ein, dass COMPANO seitens der Stadtgemeinde beworben werden solle.

Dazu sollte im Amtblatt eine Empfehlung der beiden Umweltgemeinderäte als Vorsitzende der beiden Klimabündnis –Arbeitskreise ausgesprochen werden. Darüber hinaus sollten noch weitere Werbeaktionen lanciert werden und das Bürgerservice sollte entsprechende Auskünfte geben. Auch soll Compano über den Verkehrsausschuss unterstützt werden.

 

Mag. Zach wird dazu ein Textentwurf liefern.

 

Prospekte können von Herrn Knapp bezogen werden. Sie sollten auf breiter Ebene in die Öffentlichkeit – auch mittels Verteilaktionen -  gebracht werden.

 

Lebeth bringt das Thema Autostoppen in organisierter Form zur Diskussion.

Mitfahren sollte möglichst flexibel gehandhabt werden können; Standorte bei Bushaltestellen sind überlegenswert.

 

Schweeger - an Herrn DI Grill gewendet - wirft einige Fragen/Themen auf:

 

Diskussion dazu:

 

+ Tarifpolitik VOR:

 

„Speckgürtel“ um Wien –Tarife“  ist schon lange ein Thema; diskutiert wird auch die Kernzone zu vergrößern; Klosterneuburg schon lange im Gespräch;

Schweeger regt eine Bürgermeisterkonferenz an, um auf den VOR Druck zu machen

DI Lebeth:  Problem ist die Finanzierung

Mag. Simoncsics: mit  Basis der wahren Kosten für den Autoverkehr würde sich Kernzone
finanzieren

DI Lebeth: Wenn man einen Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr auf breiter Basis in Ballungsräumen erreichen möchte, wäre ein freie Benutzung des ÖV dann finanzierbar, wenn ein eigener Steuertopf geschaffen werden würde.

Mag. Schmidt: Es wird vermutlich in Zukunft eine Stadtmaut kommen

Tarif: Klimabündnisgemeinden sollten eine Resolution verabschieden

 

Mag. Schmidt wird den Entwurf einer solchen Resolution verfassen

 

 + Radwege-Entwicklung des Radwegenetzes in Klosterneuburg

 

Beispiel Leopoldstraße;

DI Grill: man müsste einen Verkehrsexperten einschalten; eventuell Herrn Ing. Hofegger  von RU7; er würde sich das ansehen;

Für Radwegekonzepte kann man das Kuratorium für Verkehrssicherheit ansprechen

Diskussion;

Der KLIB-AK spricht sich dafür aus, dass der Alltagsradverkehr gegenüber dem Tourismusverkehr nicht nachrangig behandelt werden soll. Alltagsradwege sollen verstärkt hergestellt werden.

Dr. Schweeger: weist auf die Dringlichkeit der Klärung des Radwegenetzes im Zusammenhang mit dem derzeit laufenden Bau der Umfahrungsstraße und der Planung  neuer Einkaufszentren hin.

 Diesbezüglich soll ein Gespräch mit dem Verkehrsstadtrat Karl Hava geführt werden.

 Der KLIB – AK vertritt die Ansicht, dass, eine Adaptierung des Radwegekonzeptes rasch erfolgen muss.

 

Mag. Zach wird einen Entwurf einer Empfehlung des KLIB-AK dazu verfassen

 

DI Lebeth wird Stadtbaudirektor DI Edwin Kleiber zur nächsten Ausschusssitzung einladen, um dieses Thema fachlich zu erörtern und das Radwegekonzept von Klosterneuburg zu präsentieren.

 

DI Grill weist darauf hin, dass im Rahmen der Dorf- und Stadterneuerung einschlägige Leistungen angeboten werden. Es werden hierbei Vorschläge unter Einbindung der Bevölkerung erarbeitet. Dabei werden alle wichtigen Aspekte, insbesondere Jugendinteressen, Soziales, Verkehr und Ortsbild berücksichtigt.

Kostenrahmen etwa € 12.000,-/Jahr.

Bauliche Umsetzungen werden vom Land gefördert.

Wonka: möchte auch Rechtsauskünfte zu bestimmten Themen erhalten können.

Grünraumanteile sind zu berücksichtigen; dazu sollen Empfehlungen ausgesprochen werden.

 

DI Lebeth bittet DI Grill um Zusendung eines entsprechenden Leistungsprofils, was dieser zusagt.

 

+Parkplätze beim BH Kierling

 

Dr.Schweeger verweist darauf, dass das Parkdeck in der Hundskehle wenig benutzt wird;

ca. ¾ der Parkplätze stünden leer; anstatt einen neuen Parkplatz (ca.6000 m² Aubewuchs links vom Durchstich werden gerodet) zu bauen, könnte man die Benutzung des Parkhauses subventionieren. Damit hätte man die erforderlichen Pendlerparkplätze.

Mag. Simoncsics: Beim Happyland ist dieser Park&Ride-Parkplatz vorgesehen.

DI Lebeth: Es ist fraglich, dass das Parkdeck tatsächlich die erforderliche, dem Bedarf entsprechende Kapazität aufweist.

Dr. Herbrüggen: Die Pendler müssen gut unterstützt werden und die Parkplätze müssen nahe dem Bahnhof sein.

DI Lebeth: Wird diese Fragen an Baudirektor DI Kleiber herantragen und das Protokoll ihm übermitteln.

+ Selbstreparaturstation für Radfahrer

 

DI Lebeth: eine solche Station benötigt eine Aufsicht

DI Grill: Es ist mit Radhändlern, z.B. der Fa. Eckl darüber zu  reden; wenn die Gemeinde so etwas macht, gibt es eine Förderung

Dr. Herbrüggen: Auch der ÖAMTC macht solche Servicedienste

 

Feinstaub – Maßnahmenkatalog der Stadtgemeinde

 

Lebeth liest die einzelnen Punkte vor;

Es sind dazu bisher keine Stellungnahmen eingegangen.

Die hier besprochenen Vorschläge haben auch Bezug zu den verschiedenen Punkten.

 

Zu Punkt 2) – Verstärkte Förderung des Rad- und Fußverkehrs meint Schweeger, dass eben ein Gesamtverkehrskonzept fehlt;

Im Durchschnitt hat jeder  Mensch 3 Wege/Tag zu absolvieren. Davon ist vieles auch  mit sanften Mitteln (per Fuß oder per Rad) absolvierbar

DDr. Herbrüggen bringt ein Beispiel seiner täglichen Wegepflicht (Schwechat), die schon aus Zeitgründen eben nur mit dem PKW erledigbar ist.

Es wäre zu überlegen Kompetenzzentren zur Erledigung bestimmter Aufgaben zu schaffen, die sich verkehrsmindernd auswirken würden.

DI Lebeth stellt auch aus eigener Erfahrung fest , dass der Berufsverkehr meist sehr wenig Spielraum bei der Wahl der Mittel zulässt.

Wonka: Man braucht eine Befragung zur Analyse des Verkehrsverhaltens in Klosterneuburg.

Schweeger: Es gibt bereits eine solche Untersuchung; zumindest als Stichprobe

DI Lebeth; In Klosterneuburg ist die Topographie zu beachten; Die Wienerwaldhänge sind bis in die Kuppen verbaut. Wegen der Steigungen benutzen alle Bewohner PKWs.

Schweeger: Es könnten Zubringerdienste (rollende Güterversorgung) eingerichtet werden

Simoncsics: Die Leute wollen aber eine Warenauswahl haben.

Lebeth: Bestimmte Sparten (z.B. Bürobedarf „Viking“) liefern zu sehr günstigen Bedingungen direkt ins Haus über eigene Zustelldienste.

 

Das Thema wird noch weiter zu verfolgen sein

 

Straßendienst – Ergebnisse der Sitzung des Umweltausschusses des Österr. Städtebundes in Klagenfurt vom 6. November 2006

 

DI Lebeth und DDr. Herbrüggen berichten ich über die Ergebnisse der besprochen.

Im Lichte der Ergebnisse der Tagung des Städtebund-Umweltausschusses in Klagenfurt scheine folgende Maßnahmen zweckmäßig:

·         Mittelfristige Umstellung des Streugutes weitestgehend auf Calcium-Magnesium Acetat:
Dieses umweltfreundliche Mittel wird im Großversuch in Klagenfurt getestet, nachdem in Nordeuropa wie z.B. Schweden sehr gute Erfahrungen damit vorliegen Derzeit sind die Kosten allerdings 10-mal so hoch wie bei Steinsalz, deshalb ist geplant mit österr. Firmen eine Produktion aufzubauen, wodurch die Kosten etwa nur mehr doppelt so hoch sein könnten wie bei Steinsalz
Die Wirkung des Calcium - Magnesium – Acetats ist allerdings wesentlich besser, Einsatz bis  -19° Celsius (Steinsalz nur bis etwa –10° C)

·         Verzicht auf Splitt-Streugut in wenig befahrenen Straßen und Gassen mit geringer Längsneigung(„Nullstreuung“)
Eine 100 %- Nullstreuung mit auftauenden Mitteln ist allerdings nach Erfahrungen in Graz den ganzen Winter hindurch  aus Haftungsgründen nicht möglich

·         Dazu sind mit der Bevölkerung entsprechende Gespräche zu führen um die Akzeptanz zu erreichen. Es sollen zunächst einige Pilotstrecken ausgewählt und derart betreut werden.

·         Waschen von Straßen
Bekämpfung der Wiederaufwirbelung, die einen wesentlichen Faktor der Belastungszustände ausmacht. Waschen bringt etwa 4% Feinstaubverringerung

·         Staubvermeidung bei Baustellen
Staubmindernde Techniken und Maßnahmen müssen einen Schwerpunkt des Baustellenmanagements einnehmen

·         Fahrbeschränkungen bis Fahrverbote –Scenarien in Gesundheits-kritischen Phasen der Luftverunreinigung durch Feinstaub
Erzielbare Reduktionen quantifizieren und bewerten; danach Fahrbeschränkungen verordnen

·         Erstellung eines flächendeckenden Konzepts unter Anwendung des Verursacherprinzips

·         Kleinverbrennungsmaschinen
Garten. Gewerbe und Industrie; mit Wirtschaft zusammenarbeiten

Diskussion dazu:

Der Einsatz von CMA wird als sehr sinnvoll betrachtet

DI Lebeth: für die „Nullstreuung„ sollten zunächst einige Pilotstrecken ausgewählt werden;

In Abstimmung mit den Bürgern könnte das z.B. die Mühlengasse sein

Wonka: auch Bereiche der Hölzlgasse

Schweeger: Es wird zu viel Streugut ausgebracht; dazu ist in der Straßenverwaltung noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten.

 

Der Vorgangsweise eine „Nullstreuung“ anhand von Pilotstrecken zu testen
ist der Straßenverwaltung zu empfehlen

 

5. Allfälliges
 

DI Keil: hat schlechte Erfahrungen mit dem Zeitungszustelldienst im Reihergraben; zwischen 3 und 5 Uhr nachts kommt für einen Kunden 1 Zeitung; da wäre es besser den Postdienst für die Zustellung zu benützen.

Man müsste das mit den Zeitungen abklären.

Simoncsics: Alle Zeitungen sollten einen Zustelldienst haben

DI Keil: die Post könnt das gut machen

Simoncsics: Hatte schlechte Erfahrung mit einem Ausfall des Busses Heiligenstadt;
Sein Beschwerde wurde nicht beantwortet.

  

6. Termin der nächsten Sitzung

 

Als Termin der nächsten Sitzung wird bekannt gegeben werden.

 

                                                                                    der Vorsitzende

                                                                                    DI Franz Lebeth eh

 

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Bekanntgabe: Die nächste Sitzung des KLIB- Arbeitskreises wird stattfinden am

Mittwoch, 31.Jänner 2007, 18:00 Uhr

im Rathaus, Aula-Saal

 

Anlagen:

1. ) Brief von DI Wolfgang Spitaler

2.) Anwesenheitsliste

 

Alternative Energieversorgung in Haushalten mit Wärmepumpe (WP)

Dipl. Ing. Wolfgang Spitaler

Angesichts rasant steigender Ölpreise und der Aussicht auf immer teureres Gas sowie schrittweise Klimaänderung durch CO2-Ausstoß suchte auch unsere Familie nach alternativer Wärmeerzeugung.
 Aus folgenden Gründen schien uns die Wärmepumpentechnik attraktiv zu sein:
-  keine Verbrennung erforderlich,
-  keine Brennstoffanlieferung und –Lagerung,
-  kein Kaminanschluß, daher keine Errichtungs- und Kehrungskosten,
-  die Technologie ist in Kühlgeräten millionenfach bewährt,
-  praktisch kein regelmäßiges Service erforderlich,
-  drei- bis vierfache Heizleistung im Verhältnis zur elektrischen Eingangsleistung,
-  da in Österreich ca. 70% des Stromes aus nicht fossiler Energie gewonnen wird, sind nur ca. 10% der Heizenergie fossil erforderlich,
-  selbst bei Stromerzeugung aus Gas (in Spitzenzeiten) werden nur ca. 40% der Gasmenge einer Gastherme benötigt, bei Stromerzeugung kombiniert mit Fernheizung (bei Wien-Energie weitgehend eingeführt, vorwiegend im Winter aktiv) nur ca. 27%,

-  daher entsteht auch nur 40 bzw 27% CO2 im Vergleich zur Gastherme.
-  bei geschickter Planung der WP-Anlage kostet die KWh Heizenergie etwa 50-55% des Gaspreises bzw. ca. 40-45% des Ölpreises, daher ist eine Amortisation der Investition möglich,
-  in NÖ, insbesondere in Klosterneuburg, werden WP-Anlagen, die für das ganze Haus ausgelegt sind großzügig subventioniert,

-  nur 27-40% der Primärenergie einer Gastherme muss aus dem Stromverteilernetz entnommen werden, daher stark dezentrale Versorgung,

Aktueller Gesichtspunkt: Keine Feinstaubbelastung vor Ort, geringe Belastung im KW,da  relativ geringe Menge und Filterung zentral leichter möglich.                                                        

Wir haben daher sowohl in der Wiener Wohnung unseres Sohnes (WP für Warmwasser- bereitung und Zusatzheizung) sowie in unserem Haus in Kritzendorf (gesamte Heizung und Warmwasserbereitung) eine WP-Anlage errichtet und in 3 bzw. 4 Jahren gute Erfahrungen gemacht.
In folgenden Fällen ergibt sich eine kurze Amortisationszeit der Errichtungskosten:
Bei Neubauten:
-  prinzipielle Entscheidung für Niedertemperaturheizung (z.B. Fußbodenheizung)
-  Installation eines Nachtstromzählers
Wien-Energie bietet seit einiger Zeit verbilligten Nachtstrom 16 h pro Tag an, der über einen Impulsgeber zu variablen Zeiten je nach Energiesituation zugeschaltet wird. (Stand 2005)
Bei Umrüstungen vorhandener fossiler Heizungen:
-  hier ist es sinnvoll, bei einer fälligen Erneuerung der Anlage den Einbau einer Wärmepumpe zu erwägen, insbesondere bei vorhandener Niedertemperaturheizung.

 
Bei Interesse an einer Aussprache bzw. einer Besichtigung ersuche ich um eine Nachricht an:
Dipl.Ing. Wolfgang Spitaler, Tel. 02243/34379 oder 01 714 81 26 bzw.email: hwspitaler@gmx.at. 

 

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Stadtgemeinde Klosterneuburg
Klimabündnis Arbeitskreise

Arbeitskreis Verkehr

Anwesenheiten in der 6. Sitzung am 07.10.2006

Rathaus, Aula-Saal

 

Titel

Vorname

Zuname

Funktion

Tel

e-mail

Unterschrift

DI

Franz

Lebeth

UGR

02243-25852

0676-911 54 00

franz@lebeth.at

anwesend

Dr.

Erich

Wonka

GR

 

 

erich.wonka@statistik.gv.at

ab 19:20 Uhr
anwesend

 

Eva Maria

Feistauer

GR

02243-30503

0664-27 53 620

eva.feistauer@gruene.at

nicht anwesend

Mag.

Martin

Zach

GR

 

 

martin.zach@gruene.at

anwesend

 

Dorothea

Tamussino

 

02243-83303

0664-41 52 676

dorothea.tamussino@inode.at

nicht anwesend

Dr.

Bernd

Schweeger

GR

 

 

Bernd.Schweeger@wu-wien.ac.at

anwesend

 

Hans

Doskocil

GR

 

eura@aon.at

 

nicht anwesend

 

Edrita

Kosicek

 

31275

kosicek.vienna@aon.at

 

entschuldigt

Mag

Klaus

Simoncsics

 

36512

0650-333 65 12

klaus-s@gmx.at

 

anwesend

Dr.

Veronika

Himmelbauer

 

 

26562

veronika@qwer.tk

entschuldigt

 

Sigmund

Klein

 

 

0676 9437510

sigi.klein@gmx.at

nicht anwesend

DI

Wolfgang

Spitaler

 

02243-34379

01-7148126

hwspitaler@gmx.at

anwesend bis

19:15 Uhr

 

Andreas

Zbiral

 

 

02243-33023

andreas@zbiral.at

entschuldigt

Mag.

Werner

Schmidt

 

 

bw.schmidt@tele2

anwesend
ca. 1 Stunde

 

Karl

Zens

 

 

02243-36907

karl.zens@direkt.at

nicht anwesend

DI

Wolfgang

Grill

Verkehrsparen Wienerwald

0676-88 59 12 09

wolfgang.grill@dorf-stadterneuerung.at

anwesend